Langkawi – Tipps für die Adlerinsel

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Langkawi ist für uns die letzte Station auf dem Festland Malaysias, bevor es Richtung Borneo geht. Wir möchten die Insel erkunden aber auch weiter planen, ein bisschen arbeiten, Musik und Sport machen und uns ein wenig erholen. Daher haben wir 10 Tage hier verbracht. In der Regel reichen bestimmt 4 – 5 Tage für die schöne Insel im Norden.

1| Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights und Tipps für Langkawi

Cenang Beach

Wir erkunden zunächst die Hauptstraße, die parallel zum Strand verläuft und sind ein bisschen verunsichert. So haben wir uns das nicht ganz vorgestellt. Die Stadt ist wie ausgestorben (Ramadan), die paar Menschen die auf den Straßen zu finden sind, arbeiten an der Baustelle, die sich über die ganze Straße erstreckt. Es gibt einige Restaurants und Cafés – die meisten haben zu – und ein paar Souvenirläden. Um einiges besser wird es aber, wenn man einen der kleinen Wege nimmt, die zum Cenang Beach führen. Der Strand ist wirklich toll.nEs gibt viele Bars und man kann wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten. Hier gibt es einige Touranbieter, die allesamt die gleichen Jetskitouren und Parasailingflüge im Repertoire haben.

Sonnenuntergang Cenang Beach Langkawi

Jetski-Tour (Package B) – inkl. Adlerstatue, Mangroven, Geoforest, Adlerfütterung und vielem mehr

Früh um kurz vor 10.00 Uhr sind wir am Strand, denn da erfüllen wir uns einen lang gehegten Bucketlist Traum: Jetski fahren! Wir haben Glück und sind die einzigen, die die Tour an diesem Tag gebucht haben. So haben wir den Guide für uns alleinee. Zwei Jetskis warten auf uns zum losbrettern. Eins für den Guide, eins für uns. Schwimmwesten an, ein paar Schritte durchs Wasser waten und dann schwingen wir uns auf die Jetskis. Die Lenkung ist etwas schwammig aber Micha hat alles unter Kontrolle. Sieht auch gar nicht so schwer aus. Turbo an: Vollgas, Malina quietscht voller Freude und ein bisschen Angst. Es fühlt sich ein bisschen an wie fliegen. Uns braust der Wind ins Gesicht und jede kleine Welle lässt uns über das Meer springen.

Stopp 1: Eagle-Spot: Voller Adrenalin und Glücksgefühlen halten wir das erste Mal an. Wie cool ist bitte Jetski fahren! Unser Guide zeigt uns die große Adlerstatue, für die Langkawi bekannt ist und wir haben die Chance, diese mal vom Wasser aus zu betrachten.

Adlerstatue vom Wasser aus fotografiert

Malina hat schon seit Beginn der Tour angekündigt, sie möchte auf jeden Fall auch fahren. Also tauschen wir an dieser Stelle. Das Gerät ist dann doch nicht so leicht zu bedienen wie es aussieht. Wir fahren ein paar hundert Meter, aber es fühlt sich an als würden wir nach hinten überkippen, also wechseln wir wieder die Positionen und weiter geht’s.

Stopp 2: Die Mangroven: Eine Baumart die zwischen Land und Wasser als Überlebenskünstler wächst. Die Wurzeln über der Erde, direkt am Wasser. Wir fahren ganz nah heran um sie genau zu begutachten. Direkt hinter unserem Guide. Er drückt plötzlich auf die Tube macht einen U-Turn und wir ihm nach. Bei solchen Manövern wird der Griff von Malina etwas fester und Micha erfreut sich der zusätzlichen Nähe, die er in diesen Momenten erfährt.

Stopp 3: Unseren nächsten Halt machen wir an einer Sandaufschüttung in einem Kanal zwischen zwei kleinen Inseln nähe Langkawi. Erfreut berichtet unser Guide über diese Aufschüttung und das sowas einmalig hier sei. Wir haben leider nicht ganz verstanden warum. Ein Bild haben wir dennoch gemacht.

Stopp 4: Wir fahren ganz nah an den Felsen vorbei. Sehen einen Felsen, der wie ein Gesicht aussieht und schippern durch einen kleinen Felstunnel.

Stopp 5: Wir halten in einer kleinen Bucht. Eine riesige Felswand erstreckt sich vor uns von der aus uns ein lautes Echo entgegenhallt, als wir laut schreien. In der Bucht nimmt Micha noch ein kleines Bad undvdann geht es weiter.

Stopp 6: Es geht zu dem Geoforest inkl. eines durch Erdrutschen entstandenen Sees. Dem einzigen natürlichen Süßwasser- See in und um Langkawi. Nach gefühlten 150 Stufen haben wir die Möglichkeit in dem See zu baden. Eine kleine Touristenattraktion, aber irgendwie auch mal wieder entspannend nicht nur in Salzwasser zu baden.

Stopp 7: Unser Lieblingsstopp: die Adler-Fütterung. Wir fahren nur ein paar Minuten vom Geoforest und finden uns dann in einer freien Seepassage umgeben von Wäldern wieder. Von weitem können wir sie dann auch schon sehen: unzählige Adler.

Ein fliegender Adler in der Luft

Unser Guide wirft etwas Brot ins Wasser und plötzlich kommen aus verschiedenen Richtungen die Greifvögel und setzen zum Sturzflug an. Ein wenig später kommt ein kleines Boot mit Frischfleisch, hier erneut das große Spektakel. Das geschieht hier wohl jeden Tag, die Vögel kommen aus ihren Verstecken, sobald Boote ankommen und für sie Nahrung ins Wasser werfen.

Stopp 8: Unser Guide hat uns angeboten zu Schnorcheln, da das Wasser aber so trüb ist, haben wir ihn gefragt, ob wir was anderes machen können. So halten wir an einer kleinen süßen Insel an (vermutlich wäre das sowieso der nächste Stopp gewesen) und haben ein bisschen Zeit für uns.

Insgesamt eine richtig coole Tour, die ihr Geld auf jeden Fall wert war. Der Guide konnte nicht allzu gut Englisch und konnte daher leider nicht so viel erklären. Aber die Highlights waren so abwechslungsreich und somit ein richtig tolles Erlebnis.

Kosten: 550 RM (ca. 117 EUR) für 2 Personen auf einem Jetski (hier haben wir echt lange gehandelt, auf den ganzen Schildern am Strand war die Tour mit 800 RM ausgeschrieben)

Dauer: 4h und es kommt einem noch viel länger vor, da man so viele Stopps hat

Parasailing

Während das Boot am Strand entlang düst, werden wir in unsere Gurte geholfen – das Seil ist fest gespannt – und werden an einem riesigen Fallschirm festgeschnallt. Wir sitzen auf dem Boot und sollen uns festhalten. „Wie geht das Zeichen, wenn man wieder runtermöchte?“ Der Mann schüttelt nur den Kopf – ok das ist wohl keine Option. Ohje, und dann geht es auch schon los: zu unserer Überraschung passiert nicht wirklich viel, wir gleiten graziös in die Lüfte und werden mit einem Seil immer weiter in die Luft gelassen, bis wir ca. 20 Meter über dem Meer schweben.

Es ist plötzlich still, das einzige was wir hören ist die vorbeiflitzende Luft und uns. Ein wunderbares Gefühl. Keine ruckartigen Bewegungen, sondern sanftes Gleiten. Und Angst haben wir überhaupt keine. 15 Minuten später ist der Spaß allerdings schon wieder vorbei. Dann werden wir quasi gegen unseren Willen schon wieder aus den Wolken gezogen und aufs Schiffchen gebracht.

Kosten: 220 RM (ca. 47 EUR) für 2 Personen

Dauer: leider nur 15 Min

Cable Car und Skybridge

Wir trinken gegenüber der Cable Car erst Mal einen Bubbletea und fahren dann den steilen Berg mit der CableCar hinauf auf den Berg. Eine echt steile Angelegenheit.

Aus der Cable Car fotografiert

Wir steigen oben aus und haben einen grandiosen Blick über komplett Langkawi und das Meer. Das Meer!!! In alle Richtungen ein unglaublicher View und wir waren noch nicht auf der Sky Bridge. Die weltweit längste freihängende und gebogene Brücke! Die Brücke ist dann wirklich atemberaubend. Ein tolles und auch witziges Gefühl über diese schwingende Brücke zu laufen, sie bewegt sich sogar ein bisschen.

Skybridge Langkawi

Wir sitzen ewig lang auf der Brücke, genießen die Aussicht und das leichte Windchen, bevor es wieder mit der Cable Car nach unten geht.

Kosten: 55 RM (ca. 12 EUR) pro Person (Cable Car) + 5 RM (ca. 1 EUR) pro Person (Skybridge – der Treppenweg). Hier gibt es auch noch eine teurere Variante: eine kleine Bahn, die direkt bis zur Skybridge fährt. Der Weg über die Treppen war aber völlig ok und dauert nur knapp 10 Minuten.

Dauer: Die Fahrt nach oben dauert ca. 15 – 20 Minuten. Wir haben uns dann oben ziemlich lange aufgehalten, bestimmt 2 h. Es gibt auch ein kleines Café. Vom Cenang Beach fährt man ca. 25 Minuten bis zur Cable Car.

Sonstiges: Man darf nach oben keine Getränke mitnehmen. Wir haben unsere Wasserflasche trotzdem im Rucksack gelassen und uns hat auch niemand kontrolliert.

Tanjung Rhu Beach

Die Fahrt vom Cenang Beach bis zum Tanjung Rhu Beach ist wunderschön. Man passiert einen Hafen (gleicher Weg wie zum Cable Car) und dann geht es durchs Grün und an kleinen Städtchen vorbei. Ein paar Stunden am Strand kann man hier definitiv verbringen. Wir genießen die Stille, die idyllische Umgebung und den tollen View.

Kosten: keine

Dauer: vom Cenang Beach fährt man ca. 45 Minuten

Seven Wells Waterfall

Wir stellen unserem Roller ab und laufen ein paar Steile Treppen nach oben. Dann stoßen wir auf eine Kreuzung, links geht es eben zum Wasserfall, rechts einige weitere hundert Stufen zum Seven Wells. Wenn wir schon da sind, nehmen wir natürlich beides mit! Einige hundert Stufen erklimmen wir, bevor wir völlig durchnässt an der kleinen Aussichtsplattform oberhalb des Wasserfalls bei den Seven Wells ankommen.

Wir genießen erstmal die Aussicht und versuchen dann die Quelle des Wasserfalls ausfindig zu machen. Diese ist aber noch 2 h weiter in den Wald hinein erst aufzufinden.

Den Weg schlagen wir nicht ein, wir laufen stattdessen wieder die Stufen abwärts zum Wasserfall. Die Steine sehen aus wie gemalt, eine schöne Szenerie. An Wasserfällen kann man sich ja auch kaum sattsehen. Aber sie immer zu beschreiben ist schwierig.

Kosten: 1 RM (ca. 0,20 EUR) fürs Parken

2| Was gibt es noch, was wir nicht gesehen haben

  • Kuah – zweite größere Stadt auf Langkawi
  • Durian Perangin Waterfall
  • Geoforest Park

Alle drei Sehenswürdigkeiten sind bei uns einfach hinten runtergefallen. Auf eine Stadt hatten wir keine Lust einen Wasserfall hatten wir bereits gesehen und der Geopark hatte einen sehr stolzen Preis.

3| Unser Food-Guide: Essen in Langkawi

  • Smiling Buffalo: eins der coolsten Ambiente die wir je gesehen haben und sehr leckeres Essen,

  • La Chocolatine: super leckere Crêpe und schnelles WiFi
  • Thirstday: direkt am Strand gelegen, sieht super cool aus und richtig lecker – allerding etwas teurer
  • Beer ATM und Tapas: liegt direkt am Hafen und es gab leckere Burger, allerdings auch wieder ein bisschen teurer (bietet sich vor oder nach der Cable Car an)
  • Shin Mi Seafood Village: super leckeres local food und super nette Bedienungen

Am Strand entlang sind noch ein paar andere kleine Bars, wo man wirklich direkt im Sand sitzt und z.B. BBQ essen und Livemusik hören kann. Eine schöne Alternative, wenn man es mal nicht ganz so geplant haben möchte und eher beim Flanieren spontan zuschlagen will.

Authentischer und günstiger sind die Night-Markets. Die Standorte bzw. die Öffnungszeiten ändern sich ständig. Hier ist eine Liste, wo an welchem Tag ein Nachtmarkt stattfindet: http://www.langkawi-info.com/shopping/night-markets-langkawi.htm

Lecker, günstig und local!

4| Transport: In und rund um Langkawi

Wir sind von Georgetown ca. 3 Stunden mit der ‚Fähre‘ nach Langkawi gefahren (70 RM – ca. 15 EUR pro Person). Eine Fähre war es dann nicht, eher etwas Speedboat-artiges mit hochaufgedrehter Klimaanlage, Fernseh und sehr geringer Beinfreiheit. Achtung: Die Fähre fährt nicht von dem Fährterminal an der Busstation ab, sondern einige hundert Meter nördlich. (ist blöd, wenn man sich mit Gepäck beim falschen Fährterminal absetzen lässt und dann in der Hitze rüberlaufen muss). Vom Fährterminal haben wir ein Grab-Taxi bis zu unserer Unterkunft genommen. Ansonsten haben wir uns einen Roller geliehen, wenn wir ihn gebraucht haben. Hier haben wir ein bisschen gehandelt und ihn dann schließlich für 30 RM – ca. 6 EUR/Tag bekommen.

5| Unterkunft: Dieses Hostel/Hotel können wir für Langkawi empfehlen

Eine Unterkunft nähe des Cenang Beachs bietet sich sicher an. Wir waren sehr lange in Langkawi, weil wir hier ein bisschen weiter geplant und gearbeitet haben. Daher haben wir etwas außerhalb gewohnt.

 

 

 

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