Kandy – 1 Tag im Großstadt-Trubel

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Für uns ist Kandy der Ausgangspunkt für einen Tagestrip zum Sigiriya Lion Rock und dem Pidurangala Rock und die Forte zu der grandiosen Zugfahrt nach Ella. Für uns ist das auch völlig ausreichend. Kandy ist als drittgrößte Stadt in Sri Lanka laut, nicht so schön und mit viel Trubel keine Stadt, in der wir gerne verweilen wollen. Dennoch haben wir uns ins hektische Treiben gestürzt und ein paar Ecken erkundet:

1| Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights und Tipps für Kandy

Der Central Market

Ein Gebäudekomplex, der rund um einen Garten gebaut wurde. Die Läden reihen sich aneinander. Von Gewürzen über Kleidung bis zu den Metzgern, die halbe Schweine an Haken hängen haben gibt es hier alles. Ein paar Gänge weiter kommen wir auf den Gemüsemarkt. Wir fühlen uns wie ins Mittelalter zurückversetzt: Marktschreier, Kelchwaagen und Verkäufer stehen barfuß auf den Podesten, auf denen auch die Ware liegt.

Ein kleiner Abstecher reicht um ein Gefühl des Lebens hier zu bekommen. Gekauft haben wir nichts.

Kosten: keine

Dauer: 45 min

Sonstiges: Starke Nerven, wenn man noch keine halben Schweine und eine Schlachtbank gesehen hat

Kandy Lake

Inmitten der City umrunden wir den kleinen See. Eigentlich haben wir uns einen kleinen süßen Walk vorgestellt, doch es ist laut, es hupt und der See ist jetzt auch nicht gerade der schönste.

Erschreckend eher, dass wir einige Komodowarane aus nächster Nähe sehen können. Diese leben wohl hier im und am See und werden von den Einheimischen teilweise mit Steinen beworfen. Wir machen einen großen Bogen um die Reptilien, weil wir dann doch etwas Respekt vor ihren Giftdrüsen haben.

Kosten: keine

Dauer: ca. 1h

Sonstiges: Begegnungen mit Komodowarane und Bäume mit vielen Raben sind „a safe bet“.

Zahn-Tempel

Das was wir über den Tempel gelesen haben klang super interessant. Doch als wir davorstehen, entscheiden wir uns doch nicht in den Tempel zu gehen, denn von außen erinnert das Gebäude eher an eine staatliche Einrichtung.

Wir haben auch gehört, dass es im Tempel selbst sehr schön sein soll. Dass man hier einen Zahn von Buddha bestaunen kann, ist uns nach dem Gespräch mit einem Wärter auch nicht mehr so wichtig, denn das kleine Kistchen, in dem der Zahn zu finden ist, sei wohl sowieso immer geschlossen. Der Zauber scheint dann eher drum herum gemacht zu sein. Die Buddhisten selbst zelebrieren und beten allerdings sehr fromm auch außerhalb des Tempels. Auch Mönche können wir einige erblicken, was dann doch sehr speziell und interessant ist, mit anzuschauen. Auch die Anlage drumherum ist einen Walk wert.

Kosten: Eintritt in den Tempel 1000 LKR (ca. 5,30 EUR) pro Person, die Tempelanlage ist kostenlos

Dauer: ca. 1 h

Pidurangala Rock, die Schwester von Sigiriya Lion Rock

Einen Tag in Kandy nutzen wir, um in den Norden zu fahren. Das Ziel sind der Sigiriya Lion und Pidurangala Rock. Hier geht es zu unserem Artikel über den Ausflug.

2| Was gibt es noch, was wir nicht gesehen haben?

  • Der botanische Garten (Für den botanischen Garten, der sich etwas außerhalb befindet, haben wir leider keine Zeit. Gerade dieser soll wunderschön sein.)
  • Der traditionelle Tanz in Kandy (Täglich gibt es auch eine traditionelle Tanzaufführung nahe des Tempels. Wir wurden für die Show auf der Straße angesprochen. Bestimmt auch eine interessante Alternative in Kandy.)

3| Unser Food-Guide: Essen in Kandy

Das Essen in Sri Lanka dreht sich doch nicht wie zunächst angenommen nur um Curry. Mit Kottu, Kabul, Roti und den Fladen finden wir direkt 4 leckere Alternativen. Da wir immer auf der Suche nach gutem Essen sind, probieren wir auch in Kandy ein paar Möglichkeiten aus:

  • Muslim Hotel (hier gibt es traditionelles Essen, das gleichzeitig so günstig ist, wie nirgendswo anders in Kandy. Auch ein Lassi und einen Milchkaffee bekommen wir hier für einen Spottpreis)
  • Cafe Secret Alley (Ein kleines westliches Café in einer kleinen Gasse im ersten Stock. Von außen unscheinbar, die Smoothie-Bowl aber der Hit!)
    Cool Corner (Das wohl coolste Eis, welches wir je gegessen haben. Auf einer Eisform bei -25° Grad macht der Eisverkäufer mit Schlips und Hut frisches Eis in der gewählten Geschmacksrichtung und zaubert daraus Kunstwerke auf den Tellern)

4| Transport: In und rund um Kandy

Wir fahren von Colombo aus mit dem Zug bis nach Kandy in der 2. Klasse und zahlen dafür (2,05 für beide). Die Aussicht ist wirklich schön und die Fahrt dauert 3,5 Stunden.

In Kandy erreichen wir eigentlich alles ganz gut zu Fuß. Für den botanischen Garten oder auch mal um im Dunkeln ins Hotel zu kommen, ist ein Tuk Tuk das passende Gefährt. Dazu stellen wir uns einfach an den Straßenrand und winken den Tuk Tuks zu, bis einer anhält.