Mirissa – Die Perle des Südens

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Nachdem wir in Sri Lanka vom Norden mit Kultur, Trouble und Großstadt immer weiter in den Süden gefahren sind und in Ella Jungle und Hochland hinter uns haben, ist Mirissa im Süden ein wunderbarer Ausgleich. Strand, Sonne und wenig Eindrücke lassen uns ein wenig runterkommen. Die Stadt hat einige charmante Ecken:

1| Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights und Tipps für Mirissa

Mirissa Beach und Turtle Beach

Mirissa Beach ist der Hauptstrand in Mirissa. In der Mitte ungefähr reihen sich Bar an Bar, welche mit Schildern für ihre Happy Hour werben und auf kleinen Holztischen ihren frisch gefangenen Fisch präsentieren. Da wir in der Nebensaison da sind, ist es herrlich ruhig am ganzen Strand. Nur eine Handvoll Menschen sind im Wasser und wir lieben es den Strand hoch und runter zu laufen, genauso wie den breiten und hohen Wellen zuzuschauen, wie sie brechen. Alle paar Minuten treffen die Wellen, die sich vom Strand aus in Richtung Wasser auftürmen auf die, die aus dem Meer kommen. Das sieht aus als würde jemand einen Reißverschluss zuziehen. Lustiges Spektakel. Direkt neben dem Mirissa Beach ist die Turtle Bay, teilweise mit schwarzem Strand, an der die Wahrscheinlichkeit Schildkröten zu sehen, zumindest vorhanden ist, gesehen haben wir leider keine.

Kosten: keine

Parrot Rock

Der Parrot Rock ist ein kleiner Fels, mitten im Meer, der mit dem Strand durch eine kleine Sandbank verbunden ist. Über eine provisorische Bambuskonstruktion gelangt man mit nur ein paar Schritten auf den Rock und hat von dort aus eine schöne Aussicht auf die Bucht. Vor uns peitscht das Wasser gegen die Felsen und spritzt meterweit hoch in die Luft und hinter uns wachen die Raben auf ihrem Platz und beobachten uns haargenau.

Kosten: keine

Dauer: 2 Minuten vom Strand bis auf zum Fels

Palmen-Spot

Wir zeigen einem Tuk Tuk-Fahrer ein Bild auf unserem Handy und nach kurzer Überlegung, meint er „Yes temple“. Wir scheinen trotzdem den richtigen Weg zu fahren und halten dann vor einem großen Tor, hinter welchem man schon eine große weiße Pagode herauslinsen sieht.

Eine ältere Dame öffnet uns das große Tor und bittet uns herein. Wir durchqueren eine Vorschule, winken Mönchen zu und sind uns jetzt nicht mehr ganz sicher, ob wir hier richtig sind. Aber in dem Moment nimmt ein Hund sich unserem Schicksal an und führt uns an der Pagode vorbei Richtung Strand und da sind wir doch richtig. Vor uns ein ganzer Hügel voll mit Palmen.

Im Hintergrund rauschen die Wellen an den Strand. Eine wunderschöne Szenarie, die wir erst mal mit einer kühlen Cola light auf uns wirken lassen. Hier könnten wir gefühlt ewig bleiben und auf die Weiten des Meeres hinausschauen. Definitiv unser Lieblingsspot in Mirissa. Zurück zum Hauptstrand geht es ein paar Stunden später immer entlang des Strandes. Diese zwei Möglichkeiten gibt es also, um zum Palmenspot zu gelangen.

Kosten: keine

Dauer: wir sind hier 2h geblieben

Secret Beach mit Secret Beach Bar

Der Secret Beach liegt wirklich etwas versteckt ganz am Stadtrand von Mirissa. Unser Plan ist es, hier zu Abend zu essen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Neben einigen Hunden, die uns die ganze Zeit folgen stoßen wir hier aber auf niemanden. Es sieht aus, als hätten die Barbesitzer nach einer rauschenden Partynacht am nächsten Morgen das Weite gesucht. Richtig gruselig. Der Strand ist eigentlich ganz schön, aber dadurch, dass es schon langsam zu dämmern beginnt und wir die einzigen hier sind, fühlen wir uns nicht wirklich wohl. Das mag an einem schönen Sommertag in der Hauptsaison, wenn die Bar dann wieder geöffnet ist, aber ganz anders sein.

Kosten: für ein Tuk Tuk von Mirissa Zentrum (300 LKR – ca. 1,60 EUR -> das war aber noch zu viel. 150 – 200 LKR ist ein fairer Preis)

Dauer: 5 Minuten Fahrt von Mirissa aus

Abendessen bei Sonnenuntergang im Malima Weligambay Villas

Nach dem 10minütigen Secret Beach Debakel möchten wir nicht direkt wieder zurückfahren und laufen daher einfach mal den Weg, den wir hergekommen sind wieder zurück. Anstelle rechts herum zu gehen, laufen wir aber einfach mal auf gut Glück links herum, bis wir auf eine Schranke stoßen. Gerade wollen wir schon wieder umdrehen, da winkt uns ein Mann zu und signalisiert uns, dass wir durchlaufen dürfen. Wir nähern uns einem Resort und laufen einfach mal hinein, als würden wir dazugehören und folgen einem ‚Restaurant-Schild‘. Und oben angekommen hat sich dieser kleine Ausflug dann plötzlich doch mächtig gelohnt.

Hinter einem Infinitypool nehmen wir Platz, haben den besten Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang und bekommen auch noch leckeres Essen für günstigere Preise als unten am Strand. Das Personal ist ziemlich verwirrt von uns, vermutlich laufen nicht so oft Touristen in das Resort um einfach nur dort etwas zu essen, aber es hat auf jeden Fall alles geklappt. Und ein kleines Extra: der süße Leuchtturmähnliche schiefe Turm ist das perfekte Fotomotiv.

Kosten: Ein Wasser gibt es hier schon für 100 LKR (0,50 EUR) und ein Essen für 600 LKR (ca. 3,20 EUR)

Dauer: 1,5 Stunden

Adresse: Pemuyanwatta, Harbour Road, Mirissa, Sri Lanka

Spaziergang durch den Hafen

Als wir später zurückfahren, durchqueren wir den Hafen, der sicher auch einen kleinen Spaziergang wert ist und ganz nah bei dem Resort und dem Secret Beach liegt.

Kosten: keine

Dauer: 30 Minuten

2| Was gibt es noch, was wir nicht gesehen haben?

Whale watching: Da es während unseres Aufenthaltes gar keine Season war, um Wale zu sehen, haben wir diesen Ausflug nicht gemacht, allerdings sind wir auch nicht mehr so scharf auf Massentourismusgeschäfte.  Daher haben wir uns nicht weiter erkundet.

3| Unser Food-Guide: Essen in Mirissa

Frühstück:

  • Aloha Coffee Gallery (Smoothiebowls und Toasts in einer Bar einer Tschechin)
  • Shady Lane Mirissa (Smoothiebowls und Toasts in einem kleinen süßen Vorgarten)

Restaurants:

  • Mirissa Café & Bistro (Leckere Pizza und Pasta)
  • Dewmini Roti Shop (Rotis zum Dahinschmelzen für kleines Geld)
  • Malima Weligambay Villas (Günstiges Essen mit einer einmaligen Aussicht)

Bars am Strand:

  • Surf Sea Breeze (ganz am Ende des Strands, ganz süß unter ein paar Bäumen versteckt mit leckerem Essen)
  • Salt (die wohl stylischste und gemütlichste Bar am Strand, Essen ganz ok, Passionfruitsmoothie und Milkshake sehr empfehlenswert)

  • Wadiya (kleinere unscheinbarere Location mit leckerem und günstigem local food)

4| Transport: In und rund um Mirissa?

Wir sind von Ella aus mit einem Bus (sehr abenteuerliche Fahrt!) nach Matera gefahren (280 LKR – ca. 1,50 EUR pro Person). Und von dort aus mit dem TukTuk nach Mirissa (600 LKR – ca. 3,20 EUR). Von Ella fährt auch ein Bus direkt nach Galle. Den kann man auch nehmen und dann in Mirissa aussteigen. Allerdings ist dieser wohl immer sehr voll, da er schon in Nuwara Eliya startet, und man bekommt meist am Anfang keinen Sitzplatz oder zumindest nicht zusammen. Daher haben wir den Bus nach Matera genommen.

In Mirissa selbst sind wir fast die ganze Zeit gelaufen. Einzig der Secret Beach ist ein Stückchen weg, da haben wir ein Tuk Tuk vorgezogen.

5| Unterkunft: Dieses Hostel/Hotel können wir für Mirissa empfehlen

Wir haben in der Isindu Sky Lodge geschlafen. Dank Nebensaision waren wir die einzigen Gäste im Hotel und haben auch noch ein Upgrade bekommen. Die Zimmer sind sehr sauber und die Lage ist perfekt.

 

 

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