Unawatuna – ein nettes Örtchen im Süden

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Unsere zweite Station im Süden ist Unawatuna. Neben Stränden und leckerem Essen, ist diese Stadt aber auch Ausgangspunkt für ein paar schöne Ausflugsziele. Wir haben hier 2 Tage verbracht.

1| Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights und Tipps für Unawatuna

Dalawella Beach (inkl. Rock und Swing)

Wir haben hier Stunden verbracht und die Fischer und die kleine Schildkröte, die immer wieder wo anders aufgetaucht ist, beobachtet. Zum Verweilen lädt hier das Restaurant Wijaya ein. Außerdem liegen an diesem Strand noch 2 kleine Highlights:

  • Rock (direkt vor Sri Gemunu Beach Resort und unverfehlbar, wenn man am Dalawella Beach ist) – eine tolle Szenerie, die wir sehr genossen haben.

  • Swing (findet man ganz einfach, wenn man bei Googlemaps ‚Dream Cabana‘ eingibt. Micha gönnt sich den Swing an einer Palma und freut sich über den kleinen Spaß. 4 Mal darf er wieder aufsteigen, danach verlässt ihn tatsächlich auch die Kraft. Spaßig allemal. Tipp: bei Sonnenuntergang bekommt man die besten Fotos (Ungefähr beim Galawatta Beach Cabanas und Villa ist noch eine zweite Swing zu finden). Kosten: Swing 400 LKR (ca. 2,10 EUR)

Unawatuna Beach und Aussichtspunkt

Der Unawatuna Beach ist super lang und weitläufig. Es gibt einige Bars und Restaurants, in denen man schön verweilen kann. Wir sind einmal den kompletten Strand entlanggelaufen, total umgehauen hat er uns tatsächlich nicht. Wir hatten auch von dem charakterlosen Strand gelesen, doch so charakterlos finden wir ihn jetzt auch nicht. Etwas leer und irgendwie wenig aussagend, aber durch die lässigen Bars dann doch schick genug um es sich gut gehen zu lassen. Locals spielen hier oftmals Fußball und laden auch die Touristen zum mitspielen ein.

Ganz am Ende des Strandes, gibt es einen buddhistischen Tempel (Unawatuna Devol Devalaya bei Googlemaps), von welchem man einen schönen Ausblick über den Strand haben soll. Als wir dort waren, war der Aufstieg leider geschlossen.

Kosten: keine

Japanese Peace Pagoda

Etwas versteckt und für uns mit dem Roller gut erreichbar, finden wir die Japanese Peace Pagoda. Sie erstrahlt im hellen Schein und durch den Bau direkt an den Hängen des Meeres ist sie in einer einzigartigen Position. Wir hatten einen fantastischen View.

Kosten: keine

Dauer: 30 Minuten

Sea Turtle Hatchery (in Habaraduwa)

Hier wollten wir unbedingt hin um die kleinen Babyschildkröten ins Meer zu begleiten. Vorne weg: es hat an dem Tag leider nicht geklappt. Dennoch war der Besuch sehr schön. In der Auffangstation erklärt uns ein engagierter Meeresbiologe, wie 8 Kollegen von ihm nachts losziehen und am Strand nach Eiern suchen, welche dann in der Hatchery wieder eingebuddelt werden und 2 Monate lang brüten können.

Warum? – Weil wohl sonst Einheimische die Schildkröteneier ausgraben und sie als Delikatesse verzehren. Wir erfahren alles von der Geschlechtsneutralität der Eier (tatsächlich hat das was mit der Wärme zu tun) über die 7 verschiedenen Arten von Meeresschildkröten bis hin zu den Schicksalen der einzelnen Tiere. Natürlich haben wir auch einige Meeresschildkröten gesehen – sooo toll.

Wenn man etwas Glück hat, sind am Besuchstag gerade Babyschildkröten geschlüpft und kann das tun, was wir eigentlich tun wollten: Man darf für einen kleinen Spendenbetrag den Tieren die Freiheit schenken. Um sicher zu gehen, dass man dieses Highlight erlebt, sollte man am besten vorher anrufen: 0094 – 777 836115.

Kosten: 500 LKR (ca. 2,50 EUR) pro Person Eintritt

Dauer: ca. 30 Minuten + ggf. Freiheit schenken

Tuk Tuk Fahrt von Mirissa nach Unawatuna

Auf dem Weg sehen wir zwei tolle Spots:

Einen Platz, an dem der Flughafen, neben den Schienen, neben der Fahrbahn neben dem Bootsweg liegen. Die einzige Stelle in Sri Lanka, an welcher diese 4 Transportwege alle parallel nebeneinander liegen. Zugegeben so spektakulär sieht das ganze auch nicht aus, aber einzigartig ist es dennoch.

Ein Stück weiter erblicken wir die Fishermen. Sie sitzen auf Vorrichtungen, die direkt im Wasser stehen. Früher haben sie wohl genauso gefischt. Eine Bekanntheit in Sri Lanka. Ein Foto kostet allerdings Geld und man sagt, dass diese Menschen gar keine wirklichen Fischer mehr sind, sondern sich auf Grund des Tourismus auf die Vorrichtungen von früher setzen.

Der Tuk Tuk-Fahrer hält überall an, wo wir möchten. Wir hätten auch bei der Sea Turtle Hatchery oder dem Herbal Garden aussteigen können, wollten dies aber für andere Tage aufsparen. Der Tuk Tuk-Fahrer hätte uns rausgelassen und auf uns gewartet.

Kosten: 1500 LKR (ca. 8,00 EUR) mit der Möglichkeit überall anzuhalten.

Dauer: je nach Haltewunsch – einfach Fahrtzeit ca. 30 Minuten.

Ein Tagesausflug nach Galle

Unawatuna wird häufig als Ausgangspunkt für einen Tagesausflug nach Galle genutzt. Zu unserem Bericht über Galle geht es hier entlang.

2| Was gibt es noch, was wir nicht gesehen haben?

Jungle Beach: An der Straße parken und dann einfach hinunterlaufen.

Herbal Garden: Aloe Vera, Cremes und mehr? Hier bekommt man wohl alles rund um Herbal mit.

Hikkaduwa Beach: hier hat man die Möglichkeit die großen Meeresschildkröten mit Seetang zu füttern. Das wollten wir sooo gerne machen, hat aber leider nicht mehr von der Zeit gereicht.

Cinnamon Island: Vom Anbau bis zur Fertigung des leckeren Zimts.

3| Unser Food-Guide: Essen in Unawatuna

Wijaya: Steinofen-Pizza in super bequemen Liegestühlen mit Blick aufs Meer am Dalawella Beach genießen. Das haben wir genüsslich getan – Unser Lieblingsrestaurant.

Tartaruga: direkt am Unawatuna Strand mit tollem Flair. Besser aber nur für einen Drink geeignet. Pizza und Pasta waren für uns eher Durchschnitt und viel zu teuer.

Catamaran Pub und die Cafés links und rechts nebendran: All diese Bars haben Chillout-Betten. Einen Drink und gemütlich liegen – echt schön.

4| Transport: In und rund um Unawatuna?

Wir sind von Mirissa mit dem Tuk Tuk für 1600 LKR (ca. 8,50 EUR) gefahren. Es fahren aber auch Busse, die wesentlich günstiger sind, aber auch länger brauchen. Für uns war das keine Option, sonst hätten wir mit unserem Gepäck ein Tuk Tuk zur Busstation und wieder zum Hotel gebraucht, was wahrscheinlich fast das Gleiche gekostet hätte. So waren wir super flexibel auch mit den Stopps.

In Unawatuna haben wir uns für 1000 LKR (ca. 5,30 EUR) am Tag einen Roller gemietet, mit dem wir durch die Gegend gedüst sind.