Hanoi – 2 abenteuerliche Tage in der Hauptstadt Vietnams

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Hanoi, Vietnam. Der erste Stopp unserer großen Reise. Ob wir das nicht gleich mal völlig überstürzt haben? – Überlebt haben wir es allemal und waren mit unserem ersten Geldtransfer direkt Millionäre. 37€ sind in vietnamesischen Dongs 1.000.000(!) – woop woop. Hanoi hat uns gleich in seinen Bann gezogen und uns tatsächlich einen richtig krassen Start beschert. Und dennoch haben wir Hanoi richtig ins Herz geschlossen. Hier kommt warum:

1| Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights und Tipps für Hanoi

Der Verkehr

Mit der Fahrt vom Flughafen zum Hotel ist schon alles klar. Links und rechts pfeifen die Mopeds an uns vorbei, alles hupt, Autos überholen ohne eine Spur zu halten. Spuren gibt es hier nicht. Kaum ein Vietnamese trägt einen Helm, dafür sehen wir Frauen im Damensitz auf den Rollern sitzen oder den ein oder anderen wie er noch schnell eine Whatsapp tippt. Das frische Essen wird entweder direkt während der Fahrt gemampft oder zwischen die Beine gestellt. Vier Personen passen auch auf einen Roller – wir haben es mit eigenen Augen erlebt! Und dann noch die erste Straßenüberquerung! Wir sterben tausend Tode – lassen uns aber kaum etwas anmerken. Einfach weitergehen und einfach verrückt.

Kosten: viele Nerven

Hoan-Kiem-See

Der See Mitten in Hanoi ist wie eine Oase der Ruhe. Hier kommt man einfach mal weg von dem ganzen Trouble. Um See herum sind viele Menschen am Sporttreiben. Die Sportler teilen sich – kein Witz – in zwei Kulturgruppen auf: westlich aussehende Menschen, die joggen und ältere asiatisch aussehende Menschen, die eine Art Yoga-Expressionstanz, meist unterlegt mit Musik, zum Besten geben. Ein Spaziergang einmal um den See und man fühlt sich wesentlich besser.

Kosten: keine

Dauer: einmal um den See 45 Minuten

Oldtown Hanoi

In kleinen Gässchen verkaufen die Ladys frisch vom – mit Pappkarton ausgelegten – Boden zubereitetes Fleisch und allerhand andere Spezialitäten, die wir noch nie zuvor gesehen haben. Ohne Ankündigung riecht es immer mal wieder nach Opa-Mundgeruch gepaart mit nassem Hund. So unglaublich das hier für uns wirkt, so real ist es dann tatsächlich. An den etwas größeren Straßen reihen sich Laden and Laden und Geschäft an Händler. Es ist nicht unbedingt sauber, aber Charme hat es allemal.

Kosten: keine

Phu Tay Ho See

Der zweite See, etwas außerhalb ist für uns ein kleiner Ausflug wert. Entlang der Promenade reihen sich Einheimische, kleine Lädchen und ein schöner Ausblick auf den See. Wirklich etwas zu erleben gibt es hier nicht doch eine kleine Auszeit kann man sich hier sehr gut gönnen.

Kosten: keine

Dauer: zu Fuß 30 Minuten

Das Mausoleum

Am Mausoleum wird uns zuerst der Zugang zum Vorplatz verwehrt. Ein Wachmann spricht Malina aus ein paar Metern Entfernung an. Wir drehen uns um und wollen weiterlaufen – er schreit uns aber hinterher. Wir drehen uns erneut um. Er fuchtelt mit seinen Händen irgendwelche Zeichen in die Luft und zeigt auf uns. Irgendwas muss er haben, also drehen wir um und gehen nicht in den Innenhof. Er wollte uns da irgendwie nicht drin haben. Nach einem etwas größeren Umweg werden wir von einem weiteren Wachmann direkt angesprochen, ob wir nicht in den Innenhof wollen, nachdem wir uns nur noch trauen, von außerhalb Bilder zu machen. Finally! Sogar die Wachablösung können wir dann noch von nächster Nähe beobachten.

 

Die Trainstreet und ein Egg-Coffee

Schienen, die direkt an Wohnhäusern, Cafés und in Mitten der Altstadt verlaufen. Zwei Mal am Tag fährt hier ein Zug durch. Das ist ein wirkliches Highlight, welches man nicht verpassen sollte. Kleine Shops und Cafés erleichtern die Wartezeit. Einen exotischen Egg-Coffee sollte man hier auf jeden Fall mal probieren.

Kosten: keine

Sonstiges: Die Trainstreet ist ein wenig schwierig zu finden. Googlemaps: ‚RailwayStation Cafe‘

Hanoi Opera House

Eine Oper haben wir jetzt nicht angeschaut, das Gebäude von außen ist aber auch eine tolle Sehenswürdigkeit

2| Was gibt es noch, was wir nicht gesehen haben?

Das Wasserpuppentheater – Das Theater ist das traditionelle Highlight in Vietnam. Viele Menschen tümmeln sich immer wieder vor dem Eingang. Auch wir sind bis dahin vorgedrungen und aber dann letztendlich dagegen entschieden. Wir hatten tatsächlich einfach keine Lust uns ein Puppentheater anzuschauen – an dieser Stelle sind wir einfach Kulturbanausen.

Le Dai Hanh See – ganz in der Nähe – wir hatten nur keine Zeit mehr

3| Unser Food-Guide: Essen in Hanoi

Cho Cau Go Straße – Hier gibt es Local Street Food, die ganze Straße entlang. Hier haben wir den Großteil unseres Essens eingenommen.

Hang Ca Straße – BBQ von der Straße, um die Ecke im Hof vorbereitet – ein definitives Erlebnis

4| Transport: In und rund um Hanoi

In Hanoi kommen wir sehr gut zu Fuß zurecht. Alle unsere Highlights erreichen wir innerhalb wenigen Gehminuten. Möchte man sich dennoch in den Verkehr stürzen, kann man über Uber einen Fahrer organisieren oder auch einen Roller-Transport vor Ort nutzen.

Vom Flughafen sowie unsere Weiterreise haben wir ein Uber-Taxi genommen. Unseren Weg nach Sapa haben wir dann mit einem Sleeper-Bus bestritten: https://www.vietnambustickets.com/

5| Unterkunft: Dieses Hostel/Hotel können wir in Hanoi empfehlen

Wir waren ganz zufrieden mit dem Golden Times Hostel 3 in der Altstadt. Der Service war prima und alle unsere Fragen wurden gut beantwortet.

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